Das Netzwerk Anima hat ein klares Ziel

Alte und kranke Tierschutztiere sollen ihren Lebensabend in einem familiären Umfeld verbringen dürfen.

Es gibt sie häufiger, als man denkt, die Abgabe- oder Fundtiere in schlechtem Zustand, die in die Obhut von Tierheimen und Tierschutzvereinen gelangen. Doch was passiert dann mit ihnen?
Eine Vermittlung gestaltet sich oft sehr schwer, denn alte und/oder kranke Tiere bedürfen spezieller Pflege und ihre geringe Lebenserwartung lässt viele Menschen zurückschrecken.

Der Verein Villa Anima e.V. bei Stuttgart hat für solche Hospiztiere aus dem Tierschutz seit 2015 einen sicheren Ort geschaffen. Hauptsächlich Katzen aus Tierheimen durften ihre letzten Tage, Wochen, Monate dort verbringen und noch einmal Liebe, Sicherheit und Fürsorge genießen. Der Netzwerk-Gedanke entstand aus der geringen Kapazität des kleinen Vereins, denn die Plätze sind begrenzt.

Unsere Zukunfts­vision

Das Netzwerk Anima ist aktuell noch in Gründung.

Das Netzwerk Anima dient als professionelle Schnittstelle, um Hospiztiere (Katzen, Hunde und weitere Tierarten) aus den Tierheimen in geeignete Pflegestellen zu bringen – bestmöglich regional, unkompliziert und zeitnah. Geeignete Pflegestellen für Hospiztiere werden immer mehr, denn wir unterstützen bei dem Thema Sterbebegleitung. Das Netzwerk bietet die Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum Austausch für alle, die sich in der Tierhospizarbeit einbringen möchten. Ein altes oder schwerkrankes Tier aufzunehmen, zu betreuen und zu begleiten ist eine Herausforderung – doch wir schaffen gemeinsam eine Hospizbewegung für Tiere, die es erlaubt, den Themen bedürfnisorientiertes Pflegen und Begleiten einen Raum zu geben.


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Fragen & Antworten

Was macht ein Tier zum Hospiztier?
Das Tier ist in körperlich schlechter Verfassung, hat schlechte Blutwerte oder eine diagnostizierte Erkrankung. Die Lebenserwartung ist gering, unabhängig vom Alter. Sehr alte Tiere, die gesundheitlich noch mäßig ok sind, aber ihr Zuhause verloren haben.
Was ist Tierhospizarbeit?
Die Bereitschaft, sich solch einem Tier anzunehmen und die Versorgung und Pflege ganz nach seinen Bedürfnissen auszurichten. Verständnis und Liebe, Respekt und Fürsorge leiten das Pflegen an. Hospiztiere können aufgrund ihrer Erkrankungen auch Arbeit machen und Nerven kosten. Es ist die Bereitschaft, an solchen Herausforderungen zu wachsen und eigene Bedürfnisse hinten anzustellen. Hinsehen, hinfühlen, intuitiv handeln, bei Bedarf medizinisch unterstützen, anbieten aber nichts aufdrängen. Hinterfragen und reflektieren, über sich hinauswachsen, offen sein. Die Bedürfnisse des Tieres sind immer im Mittelpunkt.
Was macht mich zu einer geeigneten Pflegestelle?

Dazu gibt es bald mehr Infos. Wenn Du Dich gerne als Pflegestelle engagieren möchtest, schreibe uns eine Mail an hallo@netzwerk-anima.de

Ich möchte als Pflegestelle Teil des Netzwerk Anima sein – was muss ich tun?

Schreibe uns eine Nachricht an hallo@netzwerk-anima.de


Du möchtest Dich gerne aktiv im Netzwerk engagieren?

Schreibe uns gerne eine Nachricht an hallo@netzwerk-anima.de

 

Das Netzwerk ist noch in Gründung. Spenden sind mit dem Stichwort „Spende Netzwerk“ an das Villa Anima Konto möglich:
Villa Anima e.V.
Kreissparkasse Waiblingen
IBAN:  DE 50602500100015120975
BIC: SOLADES1WBN

Spenden mit dem genannten Betreff sind zweckgebunden. Wir wollen damit Hospiztiere deutschlandweit auf geeignete Plätze vermitteln, diese fachlich betreuen und die Tierarztkosten bei Bedarf über Spenden finanzieren.

© Netzwerk Anima.